2015 Rekordzahl an Betrugshinweisen in der EU

Brüssel/Wolfsburg - Europas Fahnder haben im Kampf gegen Betrug und Korruption zulasten des EU-Haushalts im vergangenen Jahr eine Rekordzahl an Hinweisen bekommen. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) unter Berufung auf das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (Olaf), das am Dienstag die genauen Zahlen veröffentlichen will.

Der größte Teil der Fälle bezieht sich auf Betrug bei der Auszahlung europäischer Regional- und Strukturfördergelder. Das Amt konzentrierte sich zudem auf den Schmuggel von Zigaretten- und Kosmetika sowie die Bereiche Zoll und Handel.

Olaf-Chef Giovanni Kessler sagte der Zeitung, die Zahlen seien nicht gleichbedeutend mit einem Anstieg an Betrügereien: "Wir arbeiten einfach effizienter." Die im vergangenen Jahr eingeleitete Olaf-Untersuchung gegen Volkswagen in der Abgas-Affäre läuft weiter. Dabei geht es um die Frage, ob der Autobauer verbilligte Darlehen der Europäischen Investitionsbank EIB zweckentfremdet hat. "Sollte VW mit den Krediten keine umweltfreundlichen Motoren entwickelt haben, wäre dies Betrug", betonte Kessler. "Wir hoffen, den VW-Fall bis zum Jahresende abzuschließen."

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro