Rekordvertrauen in Eurozone: 10-Jahres-Renditen sinken weiter

Brüssel - Das Vertrauen in die Eurozone ist - gemessen an den Renditen für 10-Jahres-Anleihen - am Mittwoch auf ein Rekordhoch gestiegen. Zahlreiche Länder der Währungsunion verzeichneten neue historische Tiefstände. Österreichs Rendite war mit 0,909 Prozent so billig wie noch nie.

Marktführer Deutschland konnte mit 0,746 Prozent punkten, auch für Finnland, die Niederlande, Belgien, Frankreich oder Italien, Spanien und Slowenien gab es neuerliche Niedrigstwerte.

Hinter Deutschland rangieren Finnland (0,836 Prozent), Niederlande (0,876 Prozent) und Österreich (0,909 Prozent). Danach folgen Belgien (1,011 Prozent), Frankreich (1,071 Prozent), Irland (1,467 Prozent), Spanien (1,931 Prozent), Lettland (1,995 Prozent), Italien (2,146 Prozent), Slowenien (2,31 Prozent), Portugal (2,924 Prozent) und Griechenland (7,982 Prozent).

Keine Daten aus der Eurozone lagen aus Luxemburg, Malta, Zypern, Estland und Slowakei vor. Litauen, das im Jänner 2015 als 19. Land der Währungsunion beitreten wird, blieb mit 1,999 Prozent ebenfalls auf seinem historischen Tief.

Weiterhin Deutschland auf den Fersen ist innerhalb der EU Tschechien mit 0,77 Prozent. Nur Dänemark liegt mit 0,995 Prozent ebenfalls unter der 1-Prozent-Marke. Großbritannien schaffte es am Mittwoch mit 1,998 Prozent auf den zweitniedrigsten Wert überhaupt. Weniger als zwei Prozent weist auch Schweden (1,06 Prozent) auf. Von den restlichen Nicht-Euroländern folgen Polen (2,447 Prozent), Bulgarien (3,5 Prozent), Ungarn (3,71 Prozent), Kroatien (3,714 Prozent) und Rumänien (3,79 Prozent).

Nicht nur in Europa, sondern weltweit weist die Schweiz mit 0,355 Prozent die günstigste Rendite auf. Dann folgt Japan (0,438 Prozent). Über der 10-Prozent-Marke liegen Russland (10,4 Prozent), Pakistan (11,751 Prozent), Brasilien (12,055 Prozent), Kenia (12,25 Prozent), und Ägypten (15,98 Prozent).

China kommt auf 3,541 Prozent, Indien notiert bei 8,15 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte