Rekordverkäufe bei Wohnungen und Häusern im 1. Halbjahr 2015

Die Verkäufe von Wohnungen und Häusern haben im ersten Halbjahr 2015 einen Rekordwert erreicht. "Es sind nicht etwa die Preise in die Höhe gegangen, sondern die Anzahl der Käufe und Verkäufe am österreichischen Immobilienmarkt ist im ersten Halbjahr quasi explodiert", so Remax Austria-Chef Bernhard Reikersdorfer.

Demnach wurden in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres beinahe um ein Drittel mehr Immobilien-Verkäufe als im Vergleichszeitraum des Vorjahres ins Grundbuch eingetragen. Rund 54.000 Immobilien-Verkäufe im Wert von 10,8 Mrd. Euro wurden registriert. Die Prognose von Reikersdorfer bis Jahresende: "Wir steuern 2015 auf ein neues Rekordjahr mit erstmals über 100.000 Immobilien-Transaktionen zu."

Führend waren Vorarlberg mit 38 Prozent und Oberösterreich mit 37 Prozent Wachstum. Es folgten Tirol, Wien, Kärnten und Niederösterreich. Die geringste Steigerungsrate weist Salzburg mit immerhin noch einem Plus von 19 Prozent auf. Beim Wert der gehandelten Immobilien sieht das Ranking für das erste Halbjahr 2015 allerdings ganz anders aus: Niederösterreich führt vor Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich und Kärnten mit Steigerungsraten von mehr als 40 Prozent, teilte Remax am Dienstag in einer Aussendung mit. Schlusslicht ist hier das Burgenland mit 5 Prozent Wachstum.

Reikersdorfer führt den Boom primär auf steuerliche Verschärfungen zurück, die auf die Verkäufer zukommen würden. Die Flucht ins "Betongold" sieht er hingegen weniger, "denn dann gäbe es nur Käufer, aber keine Verkäufer".

Auffallend ist, dass besonders viel Wald auf den Markt geworfen wurde. Hier gab es einen Zuwachs von 68 Prozent auf 60 Mio. Euro. Die Verkäufe von Bauernhöfen legten im Halbjahresvergleich 2015 zahlenmäßig ebenfalls stark zu (plus 47 Prozent)

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte