Rekordvergütung für DAX-Chefs nach Rekordgeschäftsjahr - Studie

Frankfurt (APA/dpa) - Die Vorstandschefs deutscher Börsenschwergewichte haben im vergangenen Jahr mit einer Rekordvergütung von den guten Geschäften ihrer Konzerne profitiert. Die Topmanager der DAX-Konzerne kam im Schnitt auf rund 7,4 Mio. Euro, das waren um 3,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens hkp-Group hervorgeht.

Im Vergleich zu dem durchschnittlichen Gewinn-Anstieg der Konzerne von 36 Prozent sei der Zuwachs der Gesamtvergütung aber moderat, erläuterte hkp-Partner Michael Kramarsch.

Top-Verdiener im DAX war der Auswertung zufolge erneut SAP-Chef Bill McDermott mit einer Gesamtvergütung von 21,15 Mio. Euro - ein historischer Spitzenwert. Nach aktuellem Stand liege er damit auch in Europa ganz vor.

Die Marke von 10 Mio. Euro durchbrachen demnach auch Daimler-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche (13,04 Mio.), BASF-Chef Kurt Bock (10,96 Mio.), Siemens-Lenker Joe Kaeser (10,84 Mio.) sowie VW-Chef Matthias Müller (10,27 Mio.). Die Analyse berücksichtigt alle Vergütungselemente, unter anderem auch die Altersversorgung. Es gibt zudem verschiedene Berechnungsmethoden, etwa bei den erst mit Verzögerung ausgezahlten Vergütungen.

Ausgewertet wurden 29 von 30 Vergütungsberichten der DAX-Konzerne. Der Bericht der Commerzbank lag noch nicht vor.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen