2014 wird Rekordjahr bei Unternehmensanleihen

Erstmals werden an der Wiener Börse heuer Unternehmensanleihen im Wert von über 5,6 Mrd. Euro begeben. 33 neue Corporate Bonds wurden heuer gezeichnet. Das meldet die Wiener Börse in einer Aussendung am Donnerstag.

Das Jahr 2014 übertrifft somit auch die starken Jahre 2013 und 2012. Im Vorjahr wurde ein Volumen von 5,2 Mrd. Euro erzielt, 2012 5,5 Mrd. Euro. Grund für das Rekordvolumen sind auch drei neue Unternehmensanleihen, die diese Woche in den Handel der Wiener Börse aufgenommen wurden, beziehungsweise noch aufgenommen werden.

Seit heute notiert ein zehnjähriger Corporate Bond des österreichischen Stromerzeugers Verbund. Er hat ein Emissionsvolumen von 500 Mio. Euro und wird mit 1,5 Prozent verzinst. Schon gestern wurde eine Unternehmensanleihe der OMV aufgenommen. Die achte Anleihe des Mineralölkonzerns hat ein Volumen von 750 Mio. Euro und eine Verzinsung von 0,6 Prozent, bei einer Laufzeit von vier Jahren.

Morgen folgt die Notierung des zehnjährigen Corporate Bonds des Immobilienentwicklers Wiener Stadthäuser Alpha GmbH. Die zehnjährige Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 6 Mio. Euro wird mit mindestens 4 Prozent verzinst. Dazu kommt ein gewinnabhängiger Kupon von bis zu 3 % jährlich. Zusammen haben die drei Notierungen ein Emissionsvolumen von 1,256 Mrd. Euro.

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

Newsticker

Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz

London (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Mrd. Euro an den japanischen Autozulieferer Calsonic Kansei verkaufen. Damit entstehe ein neuer Gigant in der Branche mit einem Umsatz von 15,2 Mrd. Euro im Jahr, erklärten die Konzerne am Montag gemeinsam in London. Dadurch entstehe die Nummer 7 in der Branche.
 

Newsticker

Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli an Japaner

Dublin (APA/dpa) - Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. Der Gewinn sank im ersten Geschäftshalbjahr um 7 Prozent auf 1,20 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte.
 

Newsticker

Erster Gewinnrückgang bei Ryanair seit Jahren