Rekordinvestitionen in Erneuerbare Energie - Rückgang in Deutschland

Die Investitionen in erneuerbare Energien und Kraftstoffe sind einer Studie zufolge in Deutschland im vergangenen Jahr gegen den weltweiten Trend deutlich gesunken. In Solarenergie, Windkraft oder Biogasanlagen flossen 8,5 Mrd. Dollar (7,6 Mrd. Euro), 47 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie aus einem am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP und der Frankfurt School of Finance & Management (FSF) hervorgeht.

Weltweit stiegen die Investitionen in Erneuerbare um 5 Prozent auf den Rekord von 286 Milliarden Dollar. Erstmals überholten die Entwicklungs- und Schwellenländer die Industrienationen.
Während Länder wie China, Mexiko oder Indien insgesamt 156 Milliarden Dollar (plus 19 Prozent) in Windkraft und Co. steckten, sanken die Investitionen in den Industriestaaten um 8 Prozent auf 130 Milliarden Dollar. "Bisher gingen Wirtschaftsaufschwünge immer mit erhöhten Emissionen einher", erläuterte Ulf Moslener von der FSF mit Blick auf die Schwellen- und Entwicklungsländer. Der hohe Strombedarf dieser Staaten müsse daher mit erneuerbaren Energien gedeckt werden.
Den Rückgang der Investitionen in Deutschland führten die Forscher vor allem auf Unsicherheiten über staatliche Rahmenbedingungen zurück. Deutschland lag in Europa immer noch auf Rang zwei, rutschte weltweit aber hinter Indien auf Platz sechs ab.
Zum ersten Mal floss den Angaben zufolge weltweit auch mehr Geld in erneuerbare Energien als in Kohle- und Gaskraftwerke. Allerdings basierten insgesamt nur zehn Prozent des produzierten Stroms auf erneuerbaren Energieträgern.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma