Rekordarbeitslosigkeit - AMS will heuer 404.000 freie Jobs besetzen

Das Arbeitsmarktservice (AMS) verstärkt angesichts der Rekordarbeitslosigkeit in Österreich seine Stellenakquisition und will 2016 mehr als 404.000 freie Stellen und Lehrstellen besetzen. Das würde einem Plus von 13.000 Jobs gegenüber dem Vorjahr entsprechen.

"Insgesamt rund 104.000 freie Jobs, also mehr als ein Viertel der Stellen, soll ein monatliches Bruttoentgelt von mindestens 1.900 Euro oder höher haben", so AMS-Vorstand Johannes Kopf am Mittwoch in einer Aussendung.
Das AMS startet neben seiner ganzjährigen Stellenakquisition auch heuer wieder eine österreichweite Frühlingskampagne. Vom Mitte April bis Mitte Mai werden hunderte AMS-Berater mehr als 7.000 Betriebe österreichweit besuchen, um freie Stellen zu akquirieren und über neue Dienstleistungsangebote für Firmen zu informieren.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

Newsticker

Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

Newsticker

EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

Newsticker

Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück