Reisetrends - Österreicher verreisen öfter und kürzer

Zwei bis drei Wochen Badeurlaub im Sommer und eine Woche Skifahren im Winter zu buchen ist passé. Die Österreicher verreisen öfter und kürzer: Der Urlaub wird auf mehrere Teile im Jahr aufgeteilt, Fenster- und Feiertage werden häufig für ein verlängertes Wochenende am Meer genutzt. "Wir haben unsere Flugkapazitäten diesen Sommer daher erhöht", so die operative TUI-Österreich-Chefin Lisa Weddig.

Dank guter Flugverbindungen seien auch Ferndestinationen schnell erreichbar und würden so auch schon für eine Woche oder 10 Tage gebucht. Die Reisenden entscheiden sich zudem kurzfristig und gestalten ihre Aufenthalte immer individueller und sind meist sehr gut informiert. "Nur Baden ist vielen zu wenig, sie wollen etwas erleben", berichtete Weddig heute, Dienstag.
Der persönliche Urlaub werde aus mehreren Bausteinen zusammengesetzt. Bei TUI Österreich hätten die bisher getätigten Ausflugsbuchungen für den Sommer 2016 gegenüber dem Vorjahr bereits um 10 Prozent zugelegt, die Mietwagenbuchungen um 15 Prozent. In Reaktion auf den Trend zu mehr Individualität hat der größte Reiseveranstalter Österreichs beispielsweise die Mindestaufenthaltsdauer in Hotels laut Weddig für diesen Sommer von vier auf zwei Nächte gesenkt sowie zahlreiche zusätzliche Ausflüge und Stadtrundfahrten ins Programm genommen, die bereits vor Reiseantritt buchbar seien.
Bisher klassische Autoreiseländer wie Italien, Bulgarien und Kroatien werden wegen des erweiterten Flugangebots verstärkt mit dem Flieger angesteuert. "Der Fluganteil der Italienbuchungen für diesen Sommer ist gegenüber dem Vorjahr von 15 auf 25 Prozent gestiegen", so die touristische Geschäftsführerin der TUI Österreich. Neu im Programm habe der Veranstalter etwa die Italiendestination Bari, die mit den Austrian Airlines angeflogen wird, sowie Dubrovnik und Split in Kroatien mit Niki-Flügen.
Als Top-Flugdestinationen im heurigen Sommer kristallisierten sich bei der TUI bisher auf der Mittelstrecke die Türkei, Spanien (Mallorca), Griechenland (Heraklion/Kreta, Rhodos) und Italien auf der Mittelstrecke heraus sowie Nordamerika, Thailand, die Malediven, Indonesien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) auf der Fernstrecke.
Bei dem Reiseveranstalter boomen den Angaben zufolge die Ferndestinationen - das Luxussegment sei auf Wachstumskurs. "Die Österreicher lassen sich ihren Urlaub etwas kosten", heißt es bei der TUI. Die Luxusmarke "airtours" des Tourismusunternehmens liefere seit Jahren steigende Buchungszahlen. Dort seien vor allem Flüge in ferne Destinationen gefragt - vermehrt auch von Familien. Das Angebot sei daher für diesen Sommer ausgeweitet worden. Gesucht werde das Besondere wie etwa eine Nacht unter freiem Himmel im Elefanten-Camp oder ein Candlelight-Dinner am Flussufer im Regenwald. Die Premium-Clubmarke "Robinson" der TUI habe bisher für den Sommer 2016 Buchungssteigerungen von 27 Prozent verzeichnet.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren