Reiselust der Österreicher bescherte Reiseversicherung Rekordeinnahme

Wien (APA) - Die Reiselust der Österreicher ist 2017 zurückgekehrt. Das hat der Europäischen Reiseversicherung Prämienzuwächse und ein Rekordergebnis beschert. Die Prämieneinnahmen stiegen um 8,1 Prozent auf 63,95 Mio. Euro. Mit Ausnahme der Türkei verbuchten alle Sommer-Reiseziele der Österreicher starke Zuwächse, was auch zu mehr Versicherungsabschlüssen führte, teilte die Versicherung am Mittwoch mit.

Der Trend zu Online-Buchungen bescherte der Europäischen Reiseversicherung mehr Direktabschlüsse, auch gab es mehr Jahres-Reiseversicherungen. Die Europäisches Reiseversicherung hat nach eigenen Angaben 60 Prozent Marktanteil in Österreich. Mit 30,93 Mio. Euro stiegen die Aufwendungen für Versicherungsfälle deutlich weniger stark als die Prämieneinnahmen, die Brutto-Schadenquote (Aufwendungen als Anteil der Prämieneinnahmen) lag bei 50,6 Prozent. Die Europäische Reiseversicherung erzielte einen Jahresüberschuss von 6,94 Mio. Euro.

Auch für 2018 ist die Reiseversicherung optimistisch, kam es doch in den ersten Monaten des Jahres bereits zu mehr Abschlüssen als in der Vorjahresperiode. "Die Belebung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sollte zudem die Urlaubsnachfrage weiter stützen und zusammen mit einem gesteigerten Risikobewusstsein zu mehr Versicherungsbuchungen auf Jahressicht führen", heißt es in der Aussendung der Europäischen Reiseversicherung.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro