Reichstensteuer würde laut Arbeiterkammer 5,7 Milliarden Euro bringen

Linz/Wien (APA) - Eine Vermögenssteuer für die Reichsten in Österreich würde 5,7 Milliarden Euro bringen, ist die Arbeiterkammer Oberösterreich unter Berufung auf eine Berechnung der Linzer Johannes Kepler Universität überzeugt. Sie erneuerte daher in einer Pressekonferenz am Mittwoch ihre Forderung nach einer derartigen Steuer ab einem Vermögen von einer Millionen Euro und einer Erbschaftssteuer.

Laut einer von den Arbeiterkammer Oberösterreich und Wien beauftragten Studie beträgt das gesamte Netto-Vermögen der privaten Haushalte in Österreich 1,317 Billionen Euro. Das reichste Prozent von ihnen besitze demnach davon 534 Milliarden Euro oder 40,5 Prozent. Ihnen stünden 90 Prozent der Bevölkerung mit keinem, geringem oder mäßigen Vermögen gegenüber, die gemeinsam über 34,2 Prozent des Gesamtvermögens verfügen.

Auf dieser Basis wurden verschiedene Modelle zur Besteuerung berechnet. Auch die Möglichkeit einer Abwanderung von Vermögen ins Ausland wurde berücksichtigt. Dies wurde aber eher ausgeschlossen, weil ein Großteil des Privatvermögens aus Großimmobilien bestehe und sich somit einer Besteuerung nicht entziehen könne.

Als Beispiel für mögliche Einnahmen nannte die Arbeiterkammer ein Modell mit einem Freibetrag von einer Million Euro sowie Steuersätzen von 0,7 Prozent (bei einem Vermögen zwischen einer und zwei Millionen), einem Prozent (zwischen zwei und drei Millionen) und 1,5 Prozent (ab drei Millionen). Dann wäre mit einem Aufkommen von 5,7 Milliarden Euro zu rechnen. Nur vier bis fünf Prozent der Haushalte wären betroffen, denn erst diese Gruppe verfüge im Schnitt über ein Vermögen über einer Million Euro.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren