Reichste Chinesin besitzt gut 8 Mrd. Dollar

Von einer Fabriksarbeiterin zur reichsten Frau Chinas: Das Vermögen von Zhou Qunfei schnellte binnen kürzester Zeit in die Höhe und belief sich am Dienstag auf 7,6 Mrd. Dollar (7,1 Mrd. Euro), wie das US-Magazin Forbes berichtete. Damit sei die 45-Jährige die reichste Chinesin der Welt.

Am Mittwoch stieg der Aktienkurs ihres Unternehmens Lens Technology, das Glas für Touchscreens herstellt, noch einmal um zehn Prozent, so dass sich Zhous Vermögen inzwischen auf mehr als 8 Mrd. Dollar summierte.

Zhou hat einst als Fabriksarbeiterin für mehrere Glas-Unternehmen gearbeitet und im Jahr 2003 ihre eigene Firma gegründet. Lens Technology stellt berührungsempfindliches Glas für Mobiltelefone, Computer und Kameras her und versorgt unter anderem Apple und Samsung mit Glas für Touchscreens. Einem Bericht der "South China Morning Post" zufolge sind die Teile in etwa jedem fünften Smartphone zu finden.

Das Unternehmen hat inzwischen 80.000 Angestellte und erzielte im Jahr 2013 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Dollar, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Zhou brachte es im vergangenen Monat in Shenzhen an die Börse. Dort stieg der Aktienkurs an zehn Tagen hintereinander um das festgelegte Tageslimit von zehn Prozent. Zhou selbst hält noch 89 Prozent der Anteile.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne