Reiche Amerikaner leben bis zu 15 Jahre länger als die ärmsten

Reiche Amerikaner leben bis zu 15 Jahre länger als die ärmsten

Geld und Wohnort entscheiden einer neuen Studie zufolge stark über die Lebenserwartung in den USA. Danach dürfen sich die reichsten Amerikaner, gemeint ist das eine Prozent am oberen Ende der Einkommensskala, im Schnitt 15 Jahre länger des Lebens erfreuen als ihre Landsleute am untersten Ende der Skala.

Die Untersuchung von Wirtschaftsexperten um Raj Chetty an der Stanford Universität (Kalifornien) wurde am Montag im Journal der American Medical Association (JAMA) veröffentlicht.

Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Amerikaner mit einem Einkommen von rund 200.000 Euro im Jahr gute Chancen haben, einmal 89 Jahre alt zu werden. Wer für einen Hungerlohn in der Autometropole Detroit (US-Staat Michigan) oder anderen Industriestädten arbeitet, wird im Schnitt nicht älter als 74. Damit leben die ärmsten Männer im reichsten Land der Welt nicht länger als Durchschnittsbürger in Pakistan oder dem Sudan.

Nach Angaben der Autoren basiert die Studie auf Milliarden Daten der amerikanischen Steuer- und Rentenbehörden. Sie zeigt, dass Reiche überall alt werden, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Bei den armen US-Bürgern aber bestimmt auch der Wohnort über Leben und Tod. So bleiben einkommensschwache Einwohner in San Francisco, Los Angeles oder New York länger gesund als andere in industriellen und weniger betuchten Regionen der Landes. Woran das liegt, können die Experten bisher nicht belegen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor