Regulierer in Israel nimmt Geschäfte von Facebook & Co unter Lupe

Jerusalem (APA/Reuters) - Die Wettbewerbsbehörde in Israel beleuchtet die Geschäftspraktiken großer Technologiekonzerne wie Facebook und Google. Es gehe darum, zu prüfen, ob die Internetgiganten ihre Marktmacht missbrauchten und gegen Kartellrecht verstießen, sagte Behördenchefin Michal Halperin am Montag im Parlament.

Ziel sei es, herauszufinden, ob die Unternehmen ihre Vorteile ausnutzten, um andere Marktteilnehmer zu verdrängen und Monopole zu erschaffen.

Vertreter von Facebook und Google betonten, sie handelten im Rahmen der Gesetze. Schätzungen zufolge entfallen rund 80 Prozent der Werbeumsätze in Israel auf Google und Facebook. Laut Halperin will das Kartellamt seine Prüfung noch 2018 abschließen.

Die US-Internetgrößen befinden sich weltweit im Visier der Regulierer. Im Sommer beispielsweise belegte die EU-Kommission Google mit einer Rekordstrafe von etwa 2,4 Mrd. Euro wegen Missbrauchs seiner Marktmacht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte