Registrierkassenpflicht - Schelling lehnt Steueramnestie für Wirte ab

Bei der Registrierkassenpflicht, die 2016 im Zuge der Steuerreform eingeführt wird, lehnt Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) eine Steueramnestie für Wirte ab. Es werde für Steuersünden aus vergangenen Jahren keine Amnestie geben, bestätigte Schelling dem "Kurier" für seine Mittwochsausgabe. Bei Betriebsübergaben hingegen gebe Schelling nach, so die Zeitung.

Bei Betriebsübergaben soll generell der ermäßigte Grunderwerbssteuersatz von 0,5 Prozent zur Anwendung kommen anstatt bis zu 3,5 Prozent. Außerdem sollen Steuerpflichtige laut "Kurier" fünf Jahre Zeit bekommen sollen, die Grunderwerbssteuer auf die geerbte Immobilie abzustottern. Allerdings solle sich dann die Steuerschuld um zehn Prozent erhöhen. Die Reform der Grunderwerbssteuer - Verkehrswert statt Einheitswert - soll mit 1. Jänner 2016 in Kraft treten und nicht rückwirkend.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma