Regierungschef: Ölpreisverfall setzt russisches Budget unter Druck

Der Absturz des Ölpreises setzt das Budget der Rohstoffmacht Russland immer stärker unter Druck. "Die dramatische Bewegung des Ölpreises, die wir in den vergangenen Wochen beobachtet haben, stellt ein ernsthaftes Risiko für die Einhaltung des Etats dar", warnte Regierungschef Dmitri Medwedew am Freitag in Moskau.

Der stetige Preisfall in den vergangenen eineinhalb Jahren hat eine schwere Wirtschaftskrise in Russland ausgelöst. Der Wechselkurs des Rubels zum Dollar und Euro ist eingebrochen, die Inflation im Land gestiegen. Wegen der Krise wies Medwedew die Ministerien nach Agenturberichten an, Ausgabenkürzungen vorzubereiten.

Experten zufolge hängt das russische Budget etwa zur Hälfte von den Einnahmen aus dem Handel mit Öl und Gas ab. Der Anteil von Energieträgern am Export betrug nach Angaben des Zolls zwischen Jänner und November 2015 etwa 64 Prozent.

Medwedew wies sein Kabinett bei einer Sitzung an, dieses Verhältnis zu senken. Dies sei notwendig, um die finanzielle Abhängigkeit vom Handel mit Energierohstoffen zu verringern. Es sei möglich, dass der Ölpreis noch weiter sinke, meinte Medwedew. Ein Barrel (159 Liter) des Nordsee-Öls Brent kostete am Freitag auf dem Weltmarkt weniger als 30 US-Dollar.

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

Newsticker

US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

Newsticker

RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

Newsticker

Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein