Regierungschef: Ölpreisverfall setzt russisches Budget unter Druck

Der Absturz des Ölpreises setzt das Budget der Rohstoffmacht Russland immer stärker unter Druck. "Die dramatische Bewegung des Ölpreises, die wir in den vergangenen Wochen beobachtet haben, stellt ein ernsthaftes Risiko für die Einhaltung des Etats dar", warnte Regierungschef Dmitri Medwedew am Freitag in Moskau.

Der stetige Preisfall in den vergangenen eineinhalb Jahren hat eine schwere Wirtschaftskrise in Russland ausgelöst. Der Wechselkurs des Rubels zum Dollar und Euro ist eingebrochen, die Inflation im Land gestiegen. Wegen der Krise wies Medwedew die Ministerien nach Agenturberichten an, Ausgabenkürzungen vorzubereiten.

Experten zufolge hängt das russische Budget etwa zur Hälfte von den Einnahmen aus dem Handel mit Öl und Gas ab. Der Anteil von Energieträgern am Export betrug nach Angaben des Zolls zwischen Jänner und November 2015 etwa 64 Prozent.

Medwedew wies sein Kabinett bei einer Sitzung an, dieses Verhältnis zu senken. Dies sei notwendig, um die finanzielle Abhängigkeit vom Handel mit Energierohstoffen zu verringern. Es sei möglich, dass der Ölpreis noch weiter sinke, meinte Medwedew. Ein Barrel (159 Liter) des Nordsee-Öls Brent kostete am Freitag auf dem Weltmarkt weniger als 30 US-Dollar.

Wiesbaden (APA/dpa) - Wegen des schwächeren Außenhandels hat die exportorientierte deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal 2018 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und damit nur noch halb so stark wie Ende 2017, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
 

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Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo - Export schwächelt

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber zieht seine selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall komplett aus dem US-Bundesstaat Arizona ab. Künftig werde das Roboterwagen-Projekt stattdessen in Pittsburgh und San Francisco gebündelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
 

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Uber verzichtet nach Todescrash auf Roboterwagen-Fahrten in Arizona

Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will ihre Ausschüttungen an Aktionäre künftig an den Gewinn knüpfen. Ab dem kommenden Geschäftsjahr gelte die Entwicklung des bereinigten Gewinns je Aktie als Richtschnur für die Dividende, kündigte Europas größter Telekomkonzern am Donnerstag an. Bisher folgt die Dividende der Entwicklung des Free Cashflow.
 

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Deutsche Telekom will Dividende künftig an Gewinn koppeln