Reederei Maersk dampft wegen Handelsstreits Prognose ein

Kopenhagen (APA/Reuters) - Die weltgrößte Container-Reederei A.P. Moeller-Maersk rechnet wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China mit schwierigeren Geschäften und schränkt ihre Prognose ein. Nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal rechnet der dänische Konzern nun für das Gesamtjahr mit einem Betriebsgewinn zwischen 3,6 und 4,0 Milliarden US-Dollar (3,2 bis 3,6 Mrd. Euro).

Bisher hatte das Management eine Spanne zwischen 3,5 und 4,2 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt.

Der weltweite Containerhandel werde wegen des Handelskonflikts in den nächsten beiden Jahren voraussichtlich um bis zu zwei Prozent sinken, teilte Maersk am Mittwoch in Kopenhagen mit.

Im dritten Quartal steigerte der Konzern, der sich vom Öl- und Gasgeschäft getrennt hat, um sich stärker auf das Logistikgeschäft an Land und zur See zu konzentrieren, den Umsatz um fast ein Drittel auf gut 10 Mrd. Dollar. Der Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte gleichzeitig um 16 Prozent auf 1,1 Mrd. Dollar und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte