Reederei Hapag-Lloyd spart sich zurück in der Gewinnzone

Deutschlands größte Container-Reederei Hapag-Lloyd hat sich in die Gewinnzone zurückgekämpft. Der Betriebsgewinn lag im Schlussquartal bei 17,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Vor einem Jahr hatte ein Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von knapp 305 Millionen Euro zu Buche gestanden. Auch im Gesamtjahr schrieb die Nummer fünf unter den weltweiten Containerlinien operativ schwarze Zahlen, weil die Kosten dank der Fusion mit der Containersparte des chilenischen Rivalen CSAV sanken. Der Betriebsgewinn betrug 366,4 (Vorjahr: Verlust 382,8) Millionen Euro. Der Umsatz kletterte nach den vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr um fast ein Drittel auf 8,8 Milliarden Euro.

Das Nettoergebnis des abgelaufenen Jahres und einen Ausblick für 2016 wollen die Hanseaten auf der Bilanzpressekonferenz am 23. März bekanntgeben. Hapag-Lloyd war im November trotz heftigen Gegenwinds der Sprung aufs Börsenparkett gelungen. Viel Freude haben die Aktionäre mit dem Börsenneuling bislang nicht: Die Aktie notierte am Dienstag bei 17,31 Euro, ausgegeben wurde sie beim Börsendebüt für 20 Euro.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro