Reeder kommen EU im Streit über Preispolitik entgegen - Insider

Die weltgrößten Reedereien wollen Insidern zufolge der EU-Kommission im Streit über mögliche Preisabsprachen entgegenkommen. Die Konzerne hätten angeboten, nur noch ihre aktuellen Preise zu veröffentlichen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Bisher hatten sie künftig geplante Preiserhöhungen im Internet und der Fachpresse publik gemacht.

Die EU-Wettbewerbshüter warfen den Reedern - darunter auch die deutsche Hapag-Lloyd - vor, damit die Preise in die Höhe getrieben zu haben. Seit zwei Jahren laufen deswegen Ermittlungen.

Um den Vorwurf auszuräumen, wollten die Reeder künftig bindende Preise einen Monat vor Inkrafttreten veröffentlichen, sagten die Insider weiter. Die EU-Kommission werde voraussichtlich noch diese oder auch nächste Woche beraten, ob sie das Angebot annehme und die Ermittlungen beende. Würden die Reeder zu Strafzahlungen verurteilt, könnten sich diese auf bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes belaufen.

Neben Hapag-LLoyd sind unter anderem auch die dänische Reederei Maersk sowie China Ocean Shipping Group(Cosco) und Hamburg Süd betroffen. Hapag-Lloyd war Anfang November in Frankfurt an die Börse gegangen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro