Recycling - In Deutschland sollen Verpackungen besser erfasst werden

Berlin (APA/dpa) - Ein neues Register für alle Hersteller und Vertreiber von Verpackungen soll das Recycling-System in Deutschland stärken. Das Register sei online und werde in den nächsten Tagen auch für die Öffentlichkeit zugänglich, sagte die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Donnerstag in Berlin.

Wer Verpackungen herstellt oder in den Verkehr bringt - darunter auch Pappbecher für Kaffee, Tragetaschen oder Verpackungen im Versandhandel -, muss sich bis zu Ende des Jahres eintragen und damit auch an den Dualen Systemen beteiligen, die das Verpackungs-Recycling in Deutschland organisieren.

Eine solche Pflicht gab es bisher auch schon - mangelnde Transparenz führte aber dazu, dass viele "systempflichtige" Verpackungen in Umlauf kamen, ohne dass die Hersteller dafür eine Lizenzgebühr zahlten. Das Register ist ein Baustein des neuen Verpackungsgesetzes, das unter anderem auch die Recycling-Quote in Deutschland von derzeit 26 Prozent auf 63 Prozent vom Jahr 2022 an erhöht. Außerdem müssen Duale Systeme wie der Grüne Punkt in Zukunft bei ihren Lizenzgebühren recyclingfreundliche Verpackungen günstiger machen als solche, die sich schlecht wiederverwerten lassen.

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