Rechtsstreit zwischen Swatch Group und Tiffany geht in neue Runde

Biel - Die jahrelange gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Swatch und dem US-Schmuckhersteller Tiffany geht in eine weitere Runde. Ein Gericht in den Niederlanden hat den Schuldspruch gegen Tiffany von 2013 aufgehoben. Swatch will das Urteil nun weiterziehen.

Im Dezember 2013 hatte der Bieler Uhren- und Schmuckhersteller Swatch vor einem Gericht in den Niederlanden recht bekommen. Tiffany wurde im Streit um einen Zusammenarbeitsvertrag von 2007 zu einem Schadenersatz von 402 Mio. Franken (374,4 Mio. Euro) verurteilt.

Gegenstand des Swatch-Klage war der im Jahr 2011 gescheiterte Versuch, eine gemeinsame Uhrenmarke zu lancieren. Gleichzeitig wurde auch eine Gegenklage von Tiffany vollumfänglich abgewiesen.

Swatch teilte am Mittwoch mit, dass das erstinstanzliche Gericht in Amsterdam gleichentags den Schiedsspruch von 2013 aufgehoben hat. Die Gründe dafür seien aber rein formal.

Swatch betonte, dass der Schiedsspruch von 2013 korrekt war und keine formalen Fehler enthalte. Das Urteil werde daher selbstverständlich an das Berufungsgericht weitergezogen.

Bis zu einem endgültigen Entscheid der letzten Instanz - des niederländischen Höchstgerichts - ist das Urteil des erstinstanzlichen ordentlichen Gerichts nicht rechtskräftig. Das Urteil habe daher keine materiellen Konsequenzen für Swatch, heißt es weiter.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte