Rechtsstreit zwischen Swatch Group und Tiffany geht in neue Runde

Biel - Die jahrelange gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Swatch und dem US-Schmuckhersteller Tiffany geht in eine weitere Runde. Ein Gericht in den Niederlanden hat den Schuldspruch gegen Tiffany von 2013 aufgehoben. Swatch will das Urteil nun weiterziehen.

Im Dezember 2013 hatte der Bieler Uhren- und Schmuckhersteller Swatch vor einem Gericht in den Niederlanden recht bekommen. Tiffany wurde im Streit um einen Zusammenarbeitsvertrag von 2007 zu einem Schadenersatz von 402 Mio. Franken (374,4 Mio. Euro) verurteilt.

Gegenstand des Swatch-Klage war der im Jahr 2011 gescheiterte Versuch, eine gemeinsame Uhrenmarke zu lancieren. Gleichzeitig wurde auch eine Gegenklage von Tiffany vollumfänglich abgewiesen.

Swatch teilte am Mittwoch mit, dass das erstinstanzliche Gericht in Amsterdam gleichentags den Schiedsspruch von 2013 aufgehoben hat. Die Gründe dafür seien aber rein formal.

Swatch betonte, dass der Schiedsspruch von 2013 korrekt war und keine formalen Fehler enthalte. Das Urteil werde daher selbstverständlich an das Berufungsgericht weitergezogen.

Bis zu einem endgültigen Entscheid der letzten Instanz - des niederländischen Höchstgerichts - ist das Urteil des erstinstanzlichen ordentlichen Gerichts nicht rechtskräftig. Das Urteil habe daher keine materiellen Konsequenzen für Swatch, heißt es weiter.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen