RCB stuft Telekom Austria von "Buy" auf "Hold" ab

Wien - Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihre Kaufempfehlung für die Aktien der Telekom Austria gestrichen und die Papiere von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Gleichzeitig erhöhten sie ihr Kursziel für die Titel von 6,70 Euro auf 7,10 Euro. Die Telekom hat am vergangenen Mittwoch Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2015 vorgelegt.

Die Telekom-Aktie habe sich seit ihrem Tiefpunkt Mitte Dezember um etwa 30 Prozent verteuertet, weshalb mittlerweile nur mehr wenig Potenzial nach oben bestehe, begründen die Analysten die Abstufung. Außerdem würde sich der Wettbewerb am österreichischen Mobilfunk-Markt wieder verstärken. Aufgrund des Markteintritts von Billiganbietern wie UPC und HoT hätte die Telekom wie auch ihre Mitbewerber im Niedrigpreis- und Wertkarten-Segment aggressiver auftreten müssen - was sich in den Kosten niederschlage. Die Erholung am österreichischen Markt wird sich nach Ansicht der Analysten in den kommenden Quartalen daher weiter abschwächen.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die RCB-Analysten 0,40 Euro für 2015. In den Folgejahren 2016 und 2017 rechnen sie mit einem Gewinn je Aktie von 0,41 Euro bzw. 0,46 Euro. Die Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,05 Euro (2015), 0,10 Euro (2016) und 0,15 Euro (2017).

Zum Vergleich: Am Montag notierte die TA-Aktie an der Wiener Börse mit einem Minus von 0,94 Prozent bei 6,46 Euro.

Analysierendes Institut Raiffeisen Centrobank

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma