RBI stoppt Verkauf von polnischer Tochter - Kreise

Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat Insidern zufolge den Verkauf ihrer polnischen Tochter Polbank an einen neuen Investor auf Eis gelegt. Grund dafür seien die Schweizer-Franken-Kredite, die die Polbank vergeben hatte. Sie machten den Verkauf komplex, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen am Mittwoch zu Reuters. Bei der RBI wollte man heute "Marktgerüchte nicht kommentieren".

"Die Verhandlungen sind gestoppt", zitiert indes Reuters aus Insiderkreisen. Raiffeisen habe kein großes Interesse gesehen und sehe große Probleme mit dem Fremdwährungskredit-Portfolio. Die einzige Option, die nun auf dem Tisch liege, sei ein möglicher Börsengang im kommenden Jahr, sagte einer der Insider.

Raiffeisen hat wiederholt darauf verwiesen, dass der Due-Diligence-Prozess für den Verkauf laufe. Vor ein paar Tagen verlautete aus dem Umfeld der Gruppe zur APA, dass sich ein Deal in Polen etwas verzögern könnte. Ein Update wird für die RBI-Halbjahrespressekonferenz Mitte August erwartet.

Der geplante Verkauf ist Teil eines groß angelegten Schrumpfkurses bei der Osteuropabank mit dem Ziel, die vergleichsweise dünne Kapitaldecke zu stärken.

Zuletzt hatte das Institut erklärt, mit einer Transaktion sei frühestens 2016 zu rechnen. Interessenten hätten bereits einen Blick in die Bücher geworfen - das Fremdwährungskredit-Portfolio und die Finanzierung würden jedoch erst später diskutiert.

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