RBI-Tochter Zuno drückte Verlust um fast ein Drittel

Prag/Wien - Die Zuno Bank - Direktbank-Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) in Tschechien - hat im vergangenen Jahr ihren Verlust um 30 Prozent auf 151 Mio. Kronen (5,6 Mio. Euro) reduziert. Zuno-Chef Peter Lakata führt das auf einen "kontinuierlichen Anstieg" der Kundenzahl sowie des Kreditgeschäfts zurück.

2015 habe man neue Kredite im Umfang von 540 Mio. Kronen vergeben, sagte Lakata laut einem Bericht der tschechischen Nachrichtenagentur CTK.

Die RBI will Zuno eigentlich verkaufen, doch der bereits im September gemeldete Verkauf der Direktbank an die russische Alfa-Bankengruppe ist Anfang März geplatzt.

Zuno hatte per Jahresende 2015 rund 200 Mitarbeiter und circa 255.000 Kunden in der Tschechischen Republik sowie der Slowakei.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab