RBI - JP Morgan erhöht Kursziel auf 18, Empfehlung auf "overweight"

Die Analysten von JP Morgan haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Raiffeisen Bank International (RBI) von 14 auf 18 Euro erhöht. Hintergrund der Kurszielerhöhung ist der von der Bank vorgelegte Restrukturierungsplan. Angesichts des höheren Kursziels haben die Analysten auch ihre Empfehlung für die RBI-Aktie von "neutral" auf "overweight" erhöht.

Sollte die Bank wieder Dividenden ausschütten - was derzeit im Prognosemodell von JP Morgan für die kommenden Jahre nicht angenommen wird - sei das Kursanstiegspotenzial sogar noch größer, schreiben die Analysten. Für das laufende Geschäftsjahr 2015 der RBI prognostizieren die Experten einen Verlust von 0,77 Euro je Aktie. Für die beiden Folgejahre wird ein Gewinn von 1,02 (2016) bzw. 2,61 (2017) Euro je Aktie erwartet.

An der Wiener Börse konnten Raiffeisen-Aktien am Donnerstagvormittag deutlich zulegen. Bis elf Uhr stiegen RBI um 4,88 Prozent auf 12,90 Euro.

Analysierendes Institut JP Morgan

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker