RBI im Halbjahr mit 288 Mio. Euro Gewinn, Verlust im vollen Jahr

Im ersten Halbjahr hat die börsennotierte Raiffeisen Bank International (RBI) einen Konzern-Nettogewinn von 288 Mio. Euro gemeldet. Er lag damit um 16,4 Prozent unter dem Wert vor einem Jahr. Für das gesamte Jahr stellt sich der Vorstand weiter auf einen Verlust ein.

Bis Juni sind die Kreditrisikovorsorgen nochmals angestiegen, und zwar um 4,3 Prozent auf 592 Mio. Euro. Im gesamten Jahr dürften die Nettodotierungen zu den Kreditrisikovorsorgen weiter "erhöht" bleiben, es werde aber mit einem Bedarf unter Vorjahresniveau (1,716 Mrd. Euro) gerechnet, hieß es in einer Mitteilung Mittwochfrüh.

Am Vormittag gibt der Vorstand zur Halbjahrespressekonferenz Updates zu den laufenden Verkaufsprozessen. Vor allem in Polen zeichneten sich wie berichtet zuletzt Verzögerungen ab.

Dazu hieß es heute vorab nur, dass für die Polbank Vorbereitungen auf einen Börsengang bis Mitte 2016 im Gange seien, parallel laufe der Verkaufsprozess. Es werde "mit mehreren Parteien" verhandelt.

Für das US-Geschäft würden unverbindliche Angebote geprüft. In Asien sei eine konkrete Vorgehensweise für Verkäufe festgelegt. Für die Direktbank Zuno laufen Verhandlungen, es gebe verbindliche Angebote. Auch in Slowenien laufe der Verkaufsprozess, es können auch Teile abgegeben werden. In der Ukraine, in Russland und in Ungarn werden etliche Filialen geschlossen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen