RBI-Chef will Anfang April Klarheit über Polen-Tochter

Wien (APA) - Die Raiffeisen Bank International (RBI) will "Anfang April Klarheit haben", ob sie ihre polnische Tochter Polbank verkauft oder an die Börse bringt, sagte RBI-Chef Johannes Strobl zur "Kronen Zeitung" (Dienstag). Die polnische Aufsicht KNF will, dass die RBI bis Mai zumindest 15 Prozent der Polbank an die Börse bringt, es soll aber auch Interesse aus Frankreich geben, laut Reuters von BNP Paribas.

Seit November denkt die RBI als Alternative zu einem Börsengang der Polbank (Raiffeisen Bank Polska) auch wieder eine Veräußerung ihrer polnischen Tochterbank an. Für einen Börsengang gab es schon mehrere Anläufe, zuletzt war ein solches Vorhaben im Sommer geplatzt. In jedem Fall aber soll die Polen-Tochter vorher um ihren milliardenschweren Fremdwährungskreditbestand (hauptsächlich in Franken) erleichtert werden. Damit ließen sich, wird allgemein erwartet, bessere Preise für die Kernbank erzielen.

Die Verpflichtung gegenüber der polnischen Börsenaufsicht KNF, die Aktien der Polbank an der Warschauer Börse zu listen, kann sowohl über einen Verkauf von mindestens 15 Prozent der Aktien an Streubesitz-Aktionäre im Zuge eines Börsengangs als auch über einen Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung am Kernbankgeschäft erfüllt werden.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"