Razzia bei deutscher Rüstungsfirma wegen Schmiergeldverdacht

Atlas Elektronik ist wegen Schmiergeldzahlungen bei Geschäften mit der Türkei im Visier der Justiz.

Bremen Ermittler haben das Rüstungsunternehmen Atlas Elektronik wegen möglicher Schmiergelzahlungen bei Waffengeschäften mit der Türkei durchsucht. Es bestehe der Verdacht, dass Verantwortliche türkische Amtsträger bestochen haben könnten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Die Ermittler stellten am Dienstag und Mittwoch Unterlagen und Datenmaterial auf dem Firmengelände sicher.

Der "Weser-Kurier" hatte zuvor über die Razzia berichtet. Atlas ist ein Joint Venture von ThyssenKrupp und Airbus. Es beschäftigt 2.100 Mitarbeiter weltweit, davon 1.500 in der Bremer Firmenzentrale.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2013 gegen Atlas Elektronik wegen möglicher Schmiergeldzahlungen bei U-Boot-Geschäften mit Griechenland. In diesem Zusammenhang war auch der Verdacht auf Unregelmäßigkeiten beim Türkei-Projekt aufgekommen. In einer Stellungnahme erklärte Atlas Elektronik, mit den Behörden zu kooperieren. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen unabhängige Sachverständige mit einer internen Untersuchung beauftragt und Unterlagen zu dem Waffengeschäft mit der Türkei der Staatsanwaltschaft ausgehändigt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte