Razzia bei BMW Steyr - Kein Verfahren in Österreich anhängig

Steyr/München (APA) - Die Razzia im BMW-Werk Steyr im Zusammenhang mit dem sich ausweitenden Abgasskandal ist am Dienstag auf Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft München erfolgt, erklärte eine Sprecherin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) auf APA-Anfrage. Es werde derzeit nicht gegen in Österreich tätige BMW-Mitarbeiter ermittelt, es gebe kein Inlandsverfahren, hieß es am Mittwoch.

Die deutschen Strafverfolger gehen dem Anfangsverdacht nach, BMW habe bei Dieselautos die Abgase per Software manipuliert und damit betrogen. Jene Software sei in Steyr entwickelt worden, erklärte die WKStA-Sprecherin. Am Dienstag durchsuchten daher Beamte nicht nur die Konzernzentrale in München sondern auch das Motorenwerk in Steyr. Federführend ist die Staatsanwaltschaft München 1.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte