Rauchen: Mitterlehner erteilt höherer Altersgrenze Absage

Wien - Die Altersgrenze für den Kauf von Zigaretten wird sich wohl in nächster Zeit nicht ändern: Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner findet es "nicht notwendig", hier anzusetzen, wie er am Dienstag im Pressefoyer nach dem Ministerrat sagte.

Mitterlehners Parteikollegin Familienministerin Sophie Karmasin hatte angeregt, über ein Verkaufsverbot für Unter-18-Jährige zu diskutieren. Man müsse nicht immer auf Verbote setzen, erteilte Mitterlehner dieser Idee allerdings einen Korb. Man könne Jugendlichen nicht das volle Wahlrecht ab 16 geben und gleichzeitig sagen, dass sie nicht rauchen dürften. Stattdessen müsse man auf Aufklärung setzen, meinte der ÖVP-Chef.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) findet hingegen, dass alle Punkte, die das Nichtrauchen stärkten, diskutierenswert wären. Eine Entscheidung über ein höheres Alter oder auch höhere Zigarettenpreise gebe es aber nicht, sagte er im Pressefoyer. Fest stehe aber, dass es seitens der Gesundheitsministerin eine Kampagne von Jungen für junge Menschen zum Thema Nichtrauchen geben werde.

Bezüglich des angestrebten allgemeinen Rauchverbots in Lokalen soll es laut Mitterlehner übernächste Woche Gespräche mit Hotellerie und Gastronomie geben. Auch er wünsche sich, wie die Gesundheitsministerin, einen Parlamentsbeschluss noch vor dem Sommer.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro