Ratiopharm-Mutter Teva muss Finanzlage stabilisieren

Jerusalem (APA/Reuters) - Die israelische Ratiopharm-Mutter Teva sieht sich nach eigenen Angaben wegen finanzieller Schwierigkeiten zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Der weltgrößte Generika-Hersteller erklärte am Montag, er sei zu umgehenden und umfassenden Schritte entschlossen, um seine finanzielle Lage zu stabilisieren.

Das Unternehmen äußerte sich in einem von Reuters eingesehenen Brief an das Parlament seines Heimatlandes Israel. Dort berief ein Parlamentsausschuss nach Berichten über einen weitreichenden Stellenabbau bei Teva eine Sondersitzung ein. Der Konzern erklärte weiter, die aktuelle Geschäftslage verpflichte Teva dazu, "tiefgehende und bedeutsame Maßnahmen weltweit und in Israel zu ergreifen, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern".

Um welche Schritte es sich handelt, wurde in dem Brief nicht mitgeteilt. Vergangene Woche war aus einem Medienbericht hervorgegangen, dass Teva fast jeden vierten Arbeitsplatz in Israel und zahlreiche weitere Stellen in den USA abbauen will. Der neue Chef Kare Schultz hat zu einem Zeitpunkt das Ruder übernommen, zu dem das Unternehmen mit Schwierigkeiten in den USA und einem Preisverfall bei Nachahmermedikamenten zu kämpfen hat. Zudem ist Teva nach der milliardenschweren Übernahme des Generika-Geschäfts Actavis vom US-Konzern Allergan im vergangenen Jahr hoch verschuldet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte