Ratiopharm-Mutter Teva muss Finanzlage stabilisieren

Jerusalem (APA/Reuters) - Die israelische Ratiopharm-Mutter Teva sieht sich nach eigenen Angaben wegen finanzieller Schwierigkeiten zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Der weltgrößte Generika-Hersteller erklärte am Montag, er sei zu umgehenden und umfassenden Schritte entschlossen, um seine finanzielle Lage zu stabilisieren.

Das Unternehmen äußerte sich in einem von Reuters eingesehenen Brief an das Parlament seines Heimatlandes Israel. Dort berief ein Parlamentsausschuss nach Berichten über einen weitreichenden Stellenabbau bei Teva eine Sondersitzung ein. Der Konzern erklärte weiter, die aktuelle Geschäftslage verpflichte Teva dazu, "tiefgehende und bedeutsame Maßnahmen weltweit und in Israel zu ergreifen, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern".

Um welche Schritte es sich handelt, wurde in dem Brief nicht mitgeteilt. Vergangene Woche war aus einem Medienbericht hervorgegangen, dass Teva fast jeden vierten Arbeitsplatz in Israel und zahlreiche weitere Stellen in den USA abbauen will. Der neue Chef Kare Schultz hat zu einem Zeitpunkt das Ruder übernommen, zu dem das Unternehmen mit Schwierigkeiten in den USA und einem Preisverfall bei Nachahmermedikamenten zu kämpfen hat. Zudem ist Teva nach der milliardenschweren Übernahme des Generika-Geschäfts Actavis vom US-Konzern Allergan im vergangenen Jahr hoch verschuldet.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert