Ratiopharm-Mutter Teva leidet unter Konkurrenz für Kassenschlager

Jerusalem/Frankfurt - Starke Konkurrenz bei ihrem wichtigsten Medikament setzt der Ratiopharm-Mutter Teva zu. Der Nettogewinn schrumpfte im vierten Quartal um ein Prozent auf 1,1 Mrd. Dollar (977,2 Mio. Euro), wie der weltgrößte Generikahersteller am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz fiel um 6 Prozent auf 4,9 Mrd. Dollar.

Dazu trugen auch negative Währungseffekte bei. Ohne diese wären die Erlöse um ein Prozent gesunken. Im Gesamtjahr konnte Teva mit einem Umsatz von 19,6 Mrd. Dollar und einem Gewinn je Aktie von 5,46 Dollar seine Jahresziele dennoch übertreffen.

Teva leidet unter zunehmender Generika-Konkurrenz für seinen Kassenschlager Copaxone. Der Umsatz mit dem Mutiple-Sklerose-Mittel brach im Schlussquartal um 14 Prozent ein. Der Konzern ist deshalb seit einiger Zeit bei der Suche nach neuen Wachstumstreibern auf Einkaufstour.

Im vergangenen Jahr hatten die Israelis die 40,5 Mrd. Dollar schwere Übernahme des Generika-Geschäfts des Botox-Herstellers Allergan angekündigt. Diesen will wiederum der US-Pharmariese Pfizer für 160 Mrd. Dollar schlucken.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro