Ratiopharm-Mutter Teva bekommt Konkurrenz in USA zu spüren

Jerusalem (APA/Reuters) - Die israelische Ratiopharm-Mutter Teva senkt wegen der starken Konkurrenz auf dem US-Markt erneut die Prognose für das Gesamtjahr. Sowohl beim Gewinn je Aktie als auch beim Umsatz zeigte sich der weltweit führende Generikahersteller am Donnerstag pessimistischer. Bereits im dritten Quartal verdiente Teva mit einem Dollar je Aktie deutlich weniger als vor Jahresfrist.

Vor allem das Generikageschäft lief schlechter, der Gewinn der Sparte fiel von 982 Mio. auf 619 Mio. Dollar (533 Mio. Euro). An der Börse kam das nicht gut an: Die Aktie brach um 14 Prozent ein.

Der neue Teva-Chef Kare Schultz übernimmt zu einem Zeitpunkt das Ruder, zu dem das Unternehmen mit Schwierigkeiten in den USA und einem Preisverfall bei Nachahmermedikamenten zu kämpfen hat. Doch auch das wichtigste Einzelprodukt, das selbst entwickelte Medikament Copaxone zur Behandlung von Multiple Sklerose, steht unter Druck. Hier läuft der Patentschutz aus, früher als erwartet kommen Nachahmerprodukte auf den Markt.

Schultz Vorgänger war nach scharfer Kritik über kostspielige Zukäufe und Verzögerungen bei neuen Medikamenten im Februar zurückgetreten. Teva ist vor allem wegen der 40,5 Mrd. Dollar schweren Übernahme des Generika-Geschäfts Actavis vom US-Konzern Allergan im vergangenen Jahr hoch verschuldet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte