Ratingagentur Fitch stufte Japan herab

Tokio - Das hoch verschuldete Japan ist von der Ratingagentur Fitch herabgestuft worden. Die langfristige Bonität des Fernostlandes wurde um eine Stufe auf die Note 'A' von zuvor 'A+' heruntergesetzt, wie Fitch am Montag mitteilte. Der Ausblick sei stabil.

Die Agentur geht davon aus, dass die Staatsverschuldung des Landes Ende des Jahres auf 244 Prozent der Wirtschaftsleistung ansteigen wird. Dies sei bei weitem der höchste Wert aller Länder, die Fitch in Sachen Bonität unter die Lupe nimmt. Als Grund für die Herabstufung gaben die Bonitätswächter an, dass die Regierung in Tokio trotz einer verschobenen Mehrwertsteuererhöhung keine entsprechenden Haushaltskürzungen vorgenommen habe, um die Lücke auszugleichen.

Trotz des niedrigeren Ratings stuft Fitch Japan weiter als Staat mit hoher Bonität - im Fachjargon 'high investment grade' - ein. Allerdings wird das Land nunmehr in dieser Kategorie nicht mehr im oberen, sondern nur noch im mittleren Bereich geführt. Voriges Jahr hatte die Rating-Agentur Moody's den Daumen über Japan gesenkt und das Land mit der Bonitätsnote 'A1' versehen - eine Stufe über der Bewertung von Fitch.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen