Ratingagentur Fitch stufte Japan herab

Tokio - Das hoch verschuldete Japan ist von der Ratingagentur Fitch herabgestuft worden. Die langfristige Bonität des Fernostlandes wurde um eine Stufe auf die Note 'A' von zuvor 'A+' heruntergesetzt, wie Fitch am Montag mitteilte. Der Ausblick sei stabil.

Die Agentur geht davon aus, dass die Staatsverschuldung des Landes Ende des Jahres auf 244 Prozent der Wirtschaftsleistung ansteigen wird. Dies sei bei weitem der höchste Wert aller Länder, die Fitch in Sachen Bonität unter die Lupe nimmt. Als Grund für die Herabstufung gaben die Bonitätswächter an, dass die Regierung in Tokio trotz einer verschobenen Mehrwertsteuererhöhung keine entsprechenden Haushaltskürzungen vorgenommen habe, um die Lücke auszugleichen.

Trotz des niedrigeren Ratings stuft Fitch Japan weiter als Staat mit hoher Bonität - im Fachjargon 'high investment grade' - ein. Allerdings wird das Land nunmehr in dieser Kategorie nicht mehr im oberen, sondern nur noch im mittleren Bereich geführt. Voriges Jahr hatte die Rating-Agentur Moody's den Daumen über Japan gesenkt und das Land mit der Bonitätsnote 'A1' versehen - eine Stufe über der Bewertung von Fitch.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma