Raiffeisen-Währungsexperten erwarten deutlich schwächeren Euro

Wien (APA) - Die Währungsexperten von Raiffeisen-Research erwarten nach den jüngsten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) eine deutliche Schwächung des Euro. Auf Jahressicht prognostizieren die Devisenexperten einen Rückgang des Eurokurses von derzeit 1,29 auf 1,17 US-Dollar. Gegenüber dem Franken sollte der Euro leicht von 1,21 auf 1,22 befestigen, gegenüber dem Pfund von 0,80 auf 0,76 nachgeben.

Wien (APA) - Die Währungsexperten von Raiffeisen-Research erwarten nach den jüngsten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) eine deutliche Schwächung des Euro. Auf Jahressicht prognostizieren die Devisenexperten einen Rückgang des Eurokurses von derzeit 1,29 auf 1,17 US-Dollar. Gegenüber dem Franken sollte der Euro leicht von 1,21 auf 1,22 befestigen, gegenüber dem Pfund von 0,80 auf 0,76 nachgeben.

Der Euro sei zum Dollar im Anschluss an die Entscheidungen der EZB, den Leitzins auf 0,05 Prozent zu senken und in großem Stil ABS-Papiere und Pfandbriefe anzukaufen, stark unter Druck geraten, schreibt Raiffeisen-Finanzanalyst Jörg Angele in einer aktuellen Publikation von Raiffeisen-Research.

Entscheidenden Einfluss auf die Wechselkursentwicklung dürfte die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed haben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sich die US-Währungshüter dabei mit dem Thema Zinsanhebungen beschäftigen. In einem solchen Fall dürfte der US-Dollar weiteren Rückenwind erhalten. Andernfalls gebe es Rückschlagspotenzial und der Euro-Dollar-Kurs sollte zumindest kurzfristig über 1,30 steigen.

Der Schweizer Franken dürfte weiterhin auf der starken Seite bleiben, so Finanzanalystin Lydia Kranner. Die Gründe dafür sieht sie einerseits in den anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, welche für eine Kapitalflucht in den sicheren Schweizer Hafen sorgen. Andererseits lasse die EZB keine Ausweitung der Zins- und Renditespreads zwischen der Eurozone - respektive Deutschland - und der Schweiz zu. Der japanische Yen dürfte gegenüber dem Euro aufgrund der Euro-Schwäche hingegen aufwerten.

Was das britische Pfund betrifft, geht Kranner nicht davon aus, dass die Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands am Donnerstag eine Mehrheit für ein Ja bringen wird. Die ökonomischen Konsequenzen wären massiv, viele Themen ungelöst. Die aktuelle Schwäche des Pfund - nachdem Umfragen ein knappes Ja signalisierten -werde sich bald wieder in ihr Gegenteil verkehren, so die Finanzanalystin.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht