Raiffeisen-Tochter investiert in Wiener Biotech Marinomed

Wien - Die Invest AG als Beteiligungsgesellschaft der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich steigt bei der Wiener Marinomed Biotechnologie GmbH ein. Die Höhe der Beteiligung wurde am Montag in einer Aussendung nicht bekanntgegeben.

Das 2006 gegründete Wiener Unternehmen Marinomed ist auf die Entwicklung und Zulassung von humanmedizinischen Präparaten spezialisiert. Die Firma ist ein Spin-off der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Die Hauptprodukte des Unternehmens dienen zur Behandlung von Erkältungen und grippalen Infekten.

Seit fünf Monaten ist der Mittelstandsfonds der staatlichen Förderbank aws auch bei Marinomed als Aktionär beteiligt. Laut FirmenCompass hielten vor dem Einstieg der Invest AG die Acropora Beteiligungs GmbH mit saudi-arabischen Eigentümern rund 33,7 Prozent, der aws Mittelstandsfonds (10,1 Prozent), Thomas Friedrich (9,2 Prozent) und Hermann Unger (14 Prozent) sowie die VETWIDI Forschungsholding GmbH (4 Prozent). Die Marinomed-Geschäftsführung mit Andreas Grassauer und Eva Prieschl-Grassauer verfügten jeweils über 13,7 Prozent.

Brüssel (APA) - Bei der Finanztransaktionssteuer gibt es am Rande von Eurogruppe und EU-Finanzministerrat nächste Woche kein Treffen der zehn für eine solche Steuer willigen Länder. Auch die Frage der Vorsitzführung - bisher war der frühere österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) an der Spitze der zehn EU- und Eurostaaten - wird erst bei der nächsten Runde entschieden, hieß es in EU-Ratskreisen.
 

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Finanztransaktionssteuer: Kein Treffen der 10er Gruppe nächste Woche

Washington (APA/Reuters) - Der Wohnbau in den USA hat zum Jahresende einen überraschenden Dämpfer erhalten. Im Dezember sank die Zahl der begonnenen Neubauten um 8,2 Prozent auf eine Jahresrate von 1,19 Millionen und damit so stark wie seit gut einem Jahr nicht mehr, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit gut 1,27 Millionen gerechnet.
 

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US-Wohnungsbau auf 10-Jahres-Hoch - Dämpfer zum Jahresende

Brüssel (APA) - Die Hauspreise in Österreich sind im dritten Quartal des Vorjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 4,9 Prozent gestiegen. Wie aus Daten von Eurostat vom Mittwoch hervorgeht, erhöhten sich die Hauspreise, gemessen am Hauspreisindex (HPI), in der EU in diesem Zeitraum um 4,6 Prozent. Die Eurozone kam auf ein Plus von 4,1 Prozent.
 

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Hauspreise stiegen im 3. Quartal 2017 in Österreich um 4,9 Prozent