Raiffeisen NÖ-Wien rutschte 2014 tief in die roten Zahlen

Die Raiffeisenlandesbank RLB NÖ-Wien ist 2014 tief in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich steht ein Verlust von 273 Mio. Euro, nach einem Gewinn von 145 Mio. Euro im Jahr 2013. Raiffeisen begründete die Verluste am Montag in einer Aussendung mit den negativen Ergebnissen der Raiffeisen Zentralbank (RZB) und der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI).

Die RLB NÖ-Wien hält 34,7 Prozent an der RZB. Daneben haben auch Sonderabschreibungen beim Mühlenkonzern Leipnik-Lundenburger Invest (LLI) belastet. Die Landesbank verweist darauf, dass das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) "trotz hoher Risikovorsorgen" mit 73 Mio. Euro deutlich positiv blieb. 2013 standen hier knapp 90 Mio. Euro.

Die harte Kernkapitalquote (CET1 Ratio) der gesamten Holding RLB Niederösterreich-Wien lag Ende 2014 bei 12,2 Prozent. Darin sind neben der Bank auch diverse Firmenbeteiligungen, unter anderem an Strabag, Agrana und LLI, enthalten.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur