Raiffeisen-Leasing-Gruppe 2015 wieder nachhaltig in Gewinnzone

Die Raiffeisen-Leasing-Gruppe, zuletzt ein Sorgenkinder unter den Raiffeisen-Finanztöchtern, ist nach mehreren Verlustjahren mit hohen Wertberichtigungen und anschließender Neuausrichtung wieder nachhaltig in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unterstützt auch durch Einmaleffekte aus dem Verkauf von Beteiligungen und Anteilen stieg der Gewinn im Vorjahr unter dem Strich von 1 auf 51 Mio. Euro.

Neben der erfreulichen Entwicklung des operativen Geschäftes sei der erzielte Ergebniszuwachs auch auf Erträge aus dem Verkauf der zweiten Hälfte de Öko-Energie-Sparte REE und aus der Übertragung der Anteile an der Raiffeisen Leasing International an die Raiffeisen Bank International (RBI) zurückzuführen, erläutert CEO Alexander Schmidecker in einer Aussendung der Gesellschaft. Diese Einmalerträge trugen mit rund 21 Mio. Euro zum Ergebnis bei.

Das Neugeschäftsvolumen verringerte sich dagegen noch von 712 auf 630 Mio. Euro. Im Kfz-Bereich stieg der Wert der Neugeschäfte von 325 auf 350,4 Mio. Euro. Dieser Bereich soll in Zukunft auch forciert werden.

Die Wertberichtigungen konnte von 18,8 auf 4,7 Mio. Euro deutlich reduziert werden. Großengagements der Vergangenheit, von denen einige für erhöhten Wertberichtigungsbedarf sorgten, hätten deutlich reduziert werden können. "Im Neugeschäft liegt der Fokus auf Risikostreuung, weg vom Klumpenrisiko", betont Risikovorstand Christoph Hayden.

Der Vorsteuergewinn stieg von 0,8 auf 55 Mio. Euro. Insgesamt trug der Raiffeisen Leasing-Teilkonzern mit 47 (2014: -25) Mio. Euro zum Ergebnis der RZB-Gruppe bei. Nicht enthalten sei darin der Verkauf des Bürogebäudes Rivergate, der einen hohen zweistelligen Millionenbetrag für die RZB-Gruppe gebracht habe.

"Die konsequente Strategie der Fokussierung auf das Kerngeschäft ist voll aufgegangen", so Schmidecker.

Raiffeisen Leasing sieht sich als Mobilitätsanbieter innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe. Wichtigste Vertriebssäule ist die Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Bankengruppe, der RBI und der UNIQA-Versicherung, mit der es eine gemeinsame Leasinggesellschaft, die UNIQA Leasing, gibt.

Um für künftige Anforderungen gerüstet zu sein, setzt die Leasinggesellschaft auch auf den Ausbau digitaler Angebote. So wird gerade ein Online-Tool entwickelt, mit dem Kunden ihre Leasingfinanzierung direkt berechnen und in weiterer Folge auch ihren Leasingvertrag elektronisch abschließen können.

Klagenfurt (APA) - Im Hypo-Prozess zu den Fällen "Hilltop" und "Blok 67" sind am Donnerstag Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Zeugen aus Liechtenstein befragt worden. So erzählte ein Liechtensteinischer Anwalt, dass er die "Hilltop" ins Leben gerufen und die Hypo nichts mit dieser Gründung zu tun gehabt habe. Die Aufsichtsratsmitglieder bezeichneten die damaligen Entscheidungen als plausibel.
 

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Hypo-Prozess - "Hilltop" als "Reservegesellschaft" in Liechtenstein

Bad Gastein (APA) - Nach der Übernahme von drei Gebäuden aus der Belle Epoque im Zentrum des Kurortes Bad Gastein durch das Land Salzburg sind nun dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen erfolgt, um die desolaten Häuser vor eindringender Nässe zu schützen. Mit Ausnahme von kleineren Arbeiten seien die Objekte "soweit fit für den kommenden Winter", erklärte am Donnerstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).
 

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Bad Gastein: Drei Belle-Epoque-Häuser wurden "winterfit" saniert

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium lehnt die Idee der EU-Kommission für eine neue Form von Staatsanleihen-Verbriefungen ab. "European Safe Bonds (ESB) führen in die falsche Richtung und können Finanzrisiken sogar verstärken", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag des Ministeriums-Chefökonomen Ludger Schuknecht und des Leiters der Abteilung für Finanzmarktpolitik, Levin Holle.
 

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Deutsches Finanzministerium gegen "Eurobond"-Verbriefungen