Raiffeisen Bausparkasse steigerte Finanzierungen um ein Fünftel

Wien (APA) - Die Raiffeisen Bausparkasse (RBSK) hat im Vorjahr ihre Finanzierungsleistung um 21,6 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro gesteigert. Die Bauspareinlagen sind 2017 um 2,2 Prozent auf 6,68 Mrd. gestiegen, teilte die Bank am Mittwoch mit. Der Jahresüberschuss ging um fast 70 Prozent auf 9,37 Mio. Euro zurück, was auch auf einen positiven Einmaleffekt im Vergleichsjahr 2016 zurückgeführt wird.

"Angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes sind wir sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung 2017", sagte RBSK-Generaldirektor Manfred Url. Die anhaltende Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank habe das Ergebnis der RBSK deutlich beeinflusst. Der Gewinnrückgang basiere auch auf der Aufdeckung stiller Reserven im Jahr 2016 im Bereich der Wertpapiere. Für 2018 rechnet die RBSK mit einem Anstieg des Jahresüberschusses.

Zwar gab es bei den Neuabschlüssen einen Rückgang um 6,3 Prozent auf 257.296, die Bauspareinlagen erhöhten sich jedoch weiter. "Diese Entwicklung lässt sich darauf zurückführen, dass sich das Ansparen mit Kleinstbeträgen in der anhaltenden Zinsphase nicht mehr auszahlt", sagte Url laut Aussendung.

Die RBSK-Beteiligungsgesellschaften in der Slowakei (Prva stavebna sporitelna), in Tschechien (Raiffeisen stavebni sporitelna) und Rumänien (Raiffeisen Banca pentru Locuinte) hatten 2017 beinahe 1,4 Millionen Kunden. Die verwalteten Bauspareinlagen stiegen im Vergleich zu 2016 um 6 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu