Raiffeisen Bank International will an Russland-Tochter festhalten

Wien (Reuters) - Die Raiffeisen Bank International will trotz der Krise an ihrer russischen Tochter festhalten. Russische Medienberichte, wonach das Institut über einen Verkauf der Tochter an die Alfa-Bank um den Oligarchen Michail Fridman verhandle, seien "Gerüchte, die jeder Grundlage entbehren", zitierte die Tageszeitung "Standard" am Dienstag RBI-Chef Karl Sevelda.

Raiffeisen habe "überhaupt keinen Kontakt" zur Alfa Group und es gebe "überhaupt keine Intention, unsere russische Bank zu verkaufen". In Russland hatte das Institut zuletzt einen großen Teil seines Gewinns erwirtschaftet. Auch für das vergangene Jahr erwartet die RBI dort trotz des Wirtschaftsabschwungs Gewinne.


Die RBI ist auch in der Ukraine vertreten und besitzt dort mit der Tochter Aval eine der größten Banken des Landes. Doch im vergangenen Jahr belasteten Abschreibungen und die Abwertung der Landeswährung die Tochter und schmälerten das Kapital der Gruppe. Eine Kapitalerhöhung stehe dennoch nicht im Raum, berichtete der "Standard" unter Berufung auf RBI-Finanzchef Martin Grüll. Dies sei ausgeschlossen. Zum aktuellen RBI-Börsenkurs.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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