RAG setzte 2017 mehr um und steigerte Ergebnis - Weniger Gaserlöse

Wien (APA) - Die EVN-Tochter Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG) hat voriges Jahr - nach einem stärkeren Jahr 2016 - etwas weniger umgesetzt, jedoch erneut etwas mehr Nettogewinn erzielt. Die Umsatzerlöse gingen um 3,6 Prozent von 455,2 auf 438,7 Mio. Euro zurück. Netto - nach Steuern - blieb ein Gewinn von 52,4 (50,4) Mio. Euro, um 4 Prozent mehr, geht aus dem seit kurzem vorliegenden Konzernbericht hervor.

Besonders spürbar schrumpften die Gasverkaufserlöse - um 7,6 Prozent von 261,2 auf 241,4 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse aus der Gasspeicherung sanken um 5,7 Prozent von 127,4 auf 120,2 Mio. Euro. Deutlich in die Höhe gesprungen sind dafür die Ölverkaufserlöse - um 22,5 Prozent von 27,7 auf 34,0 Mio. Euro.

Der Betriebserfolg (EBIT) des RAG-Konzerns verringerte sich 2017 um knapp sechs Prozent auf 69,9 (74,1) Mio. Euro. Der Mitarbeiterstand betrug im Jahresschnitt 397 (402), davon 355 (356) Angestellte.

2016 - jüngere Detailangaben wurden noch nicht veröffentlicht - hat die RAG 400,8 Mio. m3 Gas produziert und 1,444 Mrd. m3 Gas verkauft (aus Produktion, Tausch und Handel). An Öl produzierte sie 106.916 Tonnen. Im Erdgasbereich ist die RAG einer der größten technischen Speicherbetreiber in Europa: 2016 verfügten die von ihr betriebenen Speicher über 5,888 Mrd. m3 Arbeitsgasvolumen.

Die AG-Bilanz weist für 2017 Umsätze von 435,1 (446,0) Mio. Euro aus, davon unter anderem 241,4 (261,2) Mio. Euro aus dem Gasverkauf und 71,7 (71,5) Mio. Euro aus der Gasspeicherung. Der Ölverkauf brachte der RAG AG Erlöse von 34,0 (27,7) Mio. Euro. In den sonstigen Umsatzerlösen von 88,0 (85,6) Mio. Euro sind auch die Verrechnungen an die Tochter RAG Energy Storage GmbH für Nutzung und Betriebsführung der Erdgasspeicher in Höhe von 45,5 (51,5) Mio. Euro enthalten, heißt es in den Erläuterungen zur G+V. Der durchschnittliche Beschäftigtenstand für die AG wird mit 263 (293) angegeben, ein Rückgang um 10,2 Prozent.

Die RAG steht zu 50,025 Prozent im Eigentum des niederösterreichischen Energieversorgers EVN AG. 29,975 Prozent hält die deutsche Uniper Exploration & Production GmbH, je 10 Prozent die Energie Steiermark Kunden GmbH und die Salzburg AG.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte