Radler sind die größten Verkehrssünder

Wien - Radler sind die größten Sünder unter allen Verkehrsteilnehmern. Das geht zumindest aus einer Umfrage hervor, die im März im Auftrag des Online-Automarkts AutoScout24 durchgeführt wurde. 28 Prozent von 517 repräsentativ für die Bevölkerung von 18 bis 65 Jahren Befragten sehen das so. Besonders kritisch gegenüber den "Zweiradkollegen ohne PS" zeigten sich die Motorradfahrer (37 Prozent).

An Radfahrern stört laut der Umfrage vor allem, dass sie die Straße benutzen, auch wenn ein Radweg zur Verfügung steht, keine Handzeichen geben, die Regeln nicht kennen oder sich unvorhersehbar verhalten. Etwa jeder zweite Befragte nannte diese Punkte - und die Einschätzung der Radfahrer selber unterscheidet sich kaum von der anderer Verkehrsteilnehmer.

Rang zwei der Verkehrssünder belegten knapp dahinter die Autofahrer - 26 Prozent der Befragten bewerten die Pkw-Lenker kritisch. Zu knappes Auffahren, Drängeln und riskante Überholmanöver stören andere Verkehrsteilnehmer inklusive der eigenen "Spezies" am meisten. Als überraschend bezeichnete AutoScout24 die Tatsache, dass die Motorradfahrer weit weniger negativ beurteilt wurden. Nur 16 Prozent sehen sie als die übelsten Sünder auf Österreichs Straßen. Sie nerven vor allem, wenn sie sich bei starkem Verkehr zwischen den Kolonnen durchschlängeln.

Radler werden nicht nur für die größte Verkehrssünder gehalten, sondern auch für die Verkehrsteilnehmer, die am gefährlichsten leben. 55 Prozent der Befragten äußerten diese Einschätzung. 29 Prozent meinen, dass Motorradfahrer das größte Risiko im Straßenverkehr tragen, für fünf Prozent sind das die Mopedlenker.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab