Rabattschlachten machen Modefirma Gerry Weber zu schaffen

Halle/Düsseldorf - Die mangelnde Kauflust infolge des milden Winters und Rabattschlachten haben dem deutschen Modekonzern Gerry Weber zugesetzt. Auch im Frühjahr blieben die Rahmenbedingungen für die Modeindustrie schwierig, erklärte der Vorstand am Montag. Der Konzern werde auch im zweiten Quartal durch den weiteren Abbau von Warenbeständen belastet. Konzernchef Ralf Weber bekräftigte dennoch die Jahresziele.

Im Zeitraum November bis Jänner schrumpfte der operative Gewinn (Ebit) um 4,5 Prozent auf 17,4 Mio. Euro, wie Weber mitteilte. Netto blieben 10,5 (Vorjahr: 11,6) Mio. Euro. Der Umsatz legte dank des Ausbaus der in Eigenregie geführten Geschäfte um 1,1 Prozent auf 192,4 Mio. Euro zu.

Im Gesamtjahr 2014/15 peilt der Hersteller von Damenoberbekleidung - ohne die neue Tochter Hallhuber - einen Umsatz von 860 bis 880 (Vorjahr: 852,1) Mio. Euro und ein Ebit von 110 bis 115 (108,9) Mio. Euro an. Inklusive der neuen Modekette nimmt Weber die Milliarden-Umsatzgrenze ins Visier und ein Ebit von 118 bis 126 Mio. Euro.

Peking (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts zwischen China und den USA hat in Peking am Montag der jährliche EU-China-Gipfel begonnen. Im Mittelpunkt der Beratungen von EU-Spitze und der chinesischen Führung stehen die Sorgen vor einem Handelskrieg, die stockenden Verhandlungen über ein Investitionsschutzabkommen, die Forderung der EU nach mehr Marktöffnung in China sowie die geplante Reform der Welthandelsorganisation (WTO).
 

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EU-China-Gipfel berät über Handelskonflikt und Investitionsabkommen

Peking (APA/Reuters/dpa) - In China hat sich das Wirtschaftswachstum leicht abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent zu, wie am Montag vorgelegte offizielle Daten zeigen. Mit dieser Rate hatten Volkswirte auch gerechnet.
 

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Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich etwas ab

Peking (APA/dpa) - Erstmals seit Jahren haben die EU und China in Handelsfragen wieder Fortschritte gemacht. Vor dem Hintergrund eines drohenden Handelskrieges mit den USA gaben beide auf ihrem Gipfel am Montag in Peking den seit vier Jahren nur langsam vorankommenden Verhandlungen über ein Investitionsabkommen neuen Schwung.
 

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EU und China machen erstmals wieder Fortschritte in Handelsfragen