Rabattschlachten machen Modefirma Gerry Weber zu schaffen

Halle/Düsseldorf - Die mangelnde Kauflust infolge des milden Winters und Rabattschlachten haben dem deutschen Modekonzern Gerry Weber zugesetzt. Auch im Frühjahr blieben die Rahmenbedingungen für die Modeindustrie schwierig, erklärte der Vorstand am Montag. Der Konzern werde auch im zweiten Quartal durch den weiteren Abbau von Warenbeständen belastet. Konzernchef Ralf Weber bekräftigte dennoch die Jahresziele.

Im Zeitraum November bis Jänner schrumpfte der operative Gewinn (Ebit) um 4,5 Prozent auf 17,4 Mio. Euro, wie Weber mitteilte. Netto blieben 10,5 (Vorjahr: 11,6) Mio. Euro. Der Umsatz legte dank des Ausbaus der in Eigenregie geführten Geschäfte um 1,1 Prozent auf 192,4 Mio. Euro zu.

Im Gesamtjahr 2014/15 peilt der Hersteller von Damenoberbekleidung - ohne die neue Tochter Hallhuber - einen Umsatz von 860 bis 880 (Vorjahr: 852,1) Mio. Euro und ein Ebit von 110 bis 115 (108,9) Mio. Euro an. Inklusive der neuen Modekette nimmt Weber die Milliarden-Umsatzgrenze ins Visier und ein Ebit von 118 bis 126 Mio. Euro.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht