Rabatt bei Bundesgebühren bei elektronischem Antrag geplant

Wien - Wer Bundesgebühren etwa für die Geburtsurkunde online bezahlt, soll künftig 40 Prozent "Rabatt" bekommen. Das Büro von Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) bestätigte am Montag gegenüber der APA Berichte von "Presse" und "Heute". Die Vergünstigung bei elektronischen Anträgen soll ab 1. Jänner 2016 gelten, hieß es.

Für die Beantragung einer Geburtsurkunde werden vom Bund 14,30 Euro Antragsgebühr eingehoben. Wird der Antrag künftig mit der Bürgerkarte über ein E-Government-Portal wie help.gv.at gestellt, sind es nur 8,60 Euro. Konkret gehe es dabei um die Kosten für die Eingabe der Daten, diese sinken bei elektronischer Antragstellung, betonte Steßls Sprecher.

Mit der Vergünstigung will die Staatssekretärin die gesenkten Verwaltungskosten weitergeben: "Wir schaffen so einen weiteren Anreiz, das E-Government-Angebot des Bundes verstärkt zu nutzen."

Das Vorhaben sei mit dem Finanzministerium vereinbart worden, der Entwurf für das neue Gebührengesetz soll demnächst in Begutachtung gehen.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

Newsticker

Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

Newsticker

Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

Newsticker

Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London