QSC verkauft sein DSL-Netz doch nicht

Düsseldorf/Köln - Der deutsche Telekom- und IT-Dienstleister QSC hält an seinem DSL-Netz fest. Das Unternehmen werde "die Option eines Verkaufs nicht weiter verfolgen", wie das Kölner Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Dezember hatte QSC mitgeteilt, verschiedene Möglichkeiten für das Netz zu prüfen, darunter auch den Verkauf.

Das Unternehmen habe sich nun aus zwei Gründen gegen eine Veräußerung entschieden. So ergäben sich im Geschäftskundenmarkt neue Chancen, weil sich die Wettbewerbssituation verändert habe. QSC wolle sein Telekom-Geschäft für Geschäftskunden daher stärken. Zudem sei es als Anbieter von Cloud-Diensten wichtig für QSC, direkten Zugriff auf die Infrastruktur zu haben.

Branchenkennern zufolge hatte QSC unter anderem mit United Internet über den DSL-Netz-Verkauf gesprochen. Die QSC-Aktien rutschten nach der Mitteilung ab und notierten im TecDax zeitweise mehr als acht Prozent im Minus.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte