QSC verkauft sein DSL-Netz doch nicht

Düsseldorf/Köln - Der deutsche Telekom- und IT-Dienstleister QSC hält an seinem DSL-Netz fest. Das Unternehmen werde "die Option eines Verkaufs nicht weiter verfolgen", wie das Kölner Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Dezember hatte QSC mitgeteilt, verschiedene Möglichkeiten für das Netz zu prüfen, darunter auch den Verkauf.

Das Unternehmen habe sich nun aus zwei Gründen gegen eine Veräußerung entschieden. So ergäben sich im Geschäftskundenmarkt neue Chancen, weil sich die Wettbewerbssituation verändert habe. QSC wolle sein Telekom-Geschäft für Geschäftskunden daher stärken. Zudem sei es als Anbieter von Cloud-Diensten wichtig für QSC, direkten Zugriff auf die Infrastruktur zu haben.

Branchenkennern zufolge hatte QSC unter anderem mit United Internet über den DSL-Netz-Verkauf gesprochen. Die QSC-Aktien rutschten nach der Mitteilung ab und notierten im TecDax zeitweise mehr als acht Prozent im Minus.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker