Qiagen erreicht nur unteres Ende der Gewinnprognose

Das Biotechunternehmen Qiagen verzeichnet ein schwächeres Instrumentengeschäft und geringere Umsätze aus Partnerschaften zur Entwicklung von Begleitdiagnostika.

Hilden. Das Biotechunternehmen Qiagen hat im vergangenen Jahr nur das untere Ende seiner bereits gesenkten Gewinnprognose erreicht. 2015 legte der bereinigte Gewinn je Aktie ohne Wechselkurseffekte um 13 Cent auf 1,13 Dollar (1,04 Euro) je Aktie zu, wie die Gesellschaft am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Qiagen machten ein schwächeres Instrumentengeschäft und geringere Umsätze aus Partnerschaften zur Entwicklung von Begleitdiagnostika einen Strich durch die Jahresziele. Der Vorstand hatte deshalb bereits Mitte Jänner gewarnt, dass Qiagen die ursprünglich prognostizierten 1,16 Dollar Gewinn je Aktie nicht erreichen wird. Stattdessen hatte er mit 1,13 bis 1,14 Dollar je Aktie kalkuliert.

Qiagen hat zudem mit dem starken Dollar zu kämpfen. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 1,28 Milliarden Dollar um, ein Minus von fünf Prozent. Zu konstanten Wechselkursen wären die Erlöse um drei Prozent gewachsen.

Für 2016 hatte Qiagen bereits in Aussicht gestellt, dass der Konzernumsatz wechselkursbereinigt um etwa sechs Prozent steigen und der bereinigte Gewinn je Aktie in etwa im gleichen Maß zulegen soll. Wechselkursbereinigt werden dann 1,10 bis 1,11 Dollar je Aktie angepeilt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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