Qantas kehrte nach Riesenverlust in Gewinnzone zurück

Sydney (APA/AFP) - Mithilfe eines rigorosen Sparprogramms macht die australische Fluggesellschaft Qantas wieder Gewinn: In ihrem Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Airline nach Angaben von Donnerstag unterm Strich 557 Mio. australische Dollar (370,7 Mio. Euro). Ein Jahr zuvor hatte Qantas noch ein Minus von 2,84 Mrd. australische Dollar gemacht.

Qantas habe "eine der größten Kehrtwenden in der australischen Unternehmensgeschichte" geschafft, erklärte Konzernchef Alan Joyce.

Den Angaben zufolge sparte die Fluggesellschaft durch ihr Anfang 2014 gestartetes Sparprogramm im Laufe des Geschäftsjahrs 894 Mio. australische Dollar. Die Schuldenlast habe gesenkt werden können. Zudem hätten die niedrigen Treibstoffpreise zu dem guten Geschäftsergebnis beigetragen.

Mithilfe des Sparprogramms will Qantas bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2016/17 zwei Milliarden australische Dollar einsparen. Dazu sollen unter anderem das Streckennetz verkleinert und 5.000 Stellen abgebaut werden.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium