Qantas kehrte nach Riesenverlust in Gewinnzone zurück

Sydney (APA/AFP) - Mithilfe eines rigorosen Sparprogramms macht die australische Fluggesellschaft Qantas wieder Gewinn: In ihrem Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Airline nach Angaben von Donnerstag unterm Strich 557 Mio. australische Dollar (370,7 Mio. Euro). Ein Jahr zuvor hatte Qantas noch ein Minus von 2,84 Mrd. australische Dollar gemacht.

Qantas habe "eine der größten Kehrtwenden in der australischen Unternehmensgeschichte" geschafft, erklärte Konzernchef Alan Joyce.

Den Angaben zufolge sparte die Fluggesellschaft durch ihr Anfang 2014 gestartetes Sparprogramm im Laufe des Geschäftsjahrs 894 Mio. australische Dollar. Die Schuldenlast habe gesenkt werden können. Zudem hätten die niedrigen Treibstoffpreise zu dem guten Geschäftsergebnis beigetragen.

Mithilfe des Sparprogramms will Qantas bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2016/17 zwei Milliarden australische Dollar einsparen. Dazu sollen unter anderem das Streckennetz verkleinert und 5.000 Stellen abgebaut werden.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma