Putin: Sanktionen gegen Russland verstoßen gegen WTO-Regeln

(APA/AFP) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Europäischen Union und den USA vorgeworfen, mit den gegen sein Land verhängten Sanktionen gegen die Prinzipien der Welthandelsorganisation (WTO) zu verstoßen. "Die gegen Russland erlassenen Restriktionen sind nichts anderes als eine Abkehr einiger unserer Partner von den Grundprinzipien der WTO", sagte Putin am Donnerstag bei einem Kabinettstreffen.

Die Sanktionen seien aus politischen Gründen und "ohne jeglichen Respekt für die Standards der WTO" verhängt worden. Als Reaktion auf die von Russland vorangetriebene Abspaltung der ukrainischen Halbinsel Krim hatten die Europäische Union und die USA im Frühjahr Sanktionen gegen Russland verhängt. Diese wurden angesichts des anhaltenden Ukraine-Konflikts in den vergangenen Monaten weiter verschärft und zielen inzwischen auch auf die russische Wirtschaft ab. Anfang August verhängte Putin als Gegenmaßnahme ein Importstopp für Lebensmittel aus Ländern, die sein Land mit Sanktionen belegt haben.

Die russischen Maßnahmen hätten nicht zum Ziel, Partner "zu bestrafen oder zu beeinflussen", sagte Putin weiter. "Wir denken vor allem an unsere Interessen und an die Entwicklungsziele."

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018