Putin: Sanktionen gegen Russland verstoßen gegen WTO-Regeln

Moskau (APA/AFP) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Europäischen Union und den USA vorgeworfen, mit den gegen sein Land verhängten Sanktionen gegen die Prinzipien der Welthandelsorganisation (WTO) zu verstoßen. "Die gegen Russland erlassenen Restriktionen sind nichts anderes als eine Abkehr einiger unserer Partner von den Grundprinzipien der WTO", sagte Putin am Donnerstag bei einem Kabinettstreffen.

Die Sanktionen seien aus politischen Gründen und "ohne jeglichen Respekt für die Standards der WTO" verhängt worden. Als Reaktion auf die von Russland vorangetriebene Abspaltung der ukrainischen Halbinsel Krim hatten die Europäische Union und die USA im Frühjahr Sanktionen gegen Russland verhängt. Diese wurden angesichts des anhaltenden Ukraine-Konflikts in den vergangenen Monaten weiter verschärft und zielen inzwischen auch auf die russische Wirtschaft ab. Anfang August verhängte Putin als Gegenmaßnahme ein Importstopp für Lebensmittel aus Ländern, die sein Land mit Sanktionen belegt haben.

Die russischen Maßnahmen hätten nicht zum Ziel, Partner "zu bestrafen oder zu beeinflussen", sagte Putin weiter. "Wir denken vor allem an unsere Interessen und an die Entwicklungsziele."

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht