Putin: Russlands Wirtschaft noch nicht auf sicherem Boden

Die russische Wirtschaft hat nach den Worten von Präsident Wladimir Putin noch nicht wieder richtig Fuß gefasst. Es sei zu früh, sich sicher zu fühlen, sagte Putin am Donnerstag vor Geschäftsleuten in Moskau.

Finanzminister Anton Siluanow hatte sich auf derselben Veranstaltung zuvor überzeugt gezeigt, dass die angeschlagene Wirtschaft das Schlimmste hinter sich habe. Das Bruttoinlandsprodukt sei im Jänner zwar um 1,5 Prozent gesunken. Es gebe aber Anzeichen, dass das Land in eine Phase der Stabilisierung eingetreten sei. Nach Putins Worten geben die Fundamentaldaten der russischen Wirtschaft aber noch keinen Anlass für ein sicheres Gefühl.

Die russische Wirtschaft leidet unter den Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise und unter dem niedrigen Ölpreis. Ihr Rückgrat ist nach wie vor der Export von Energie- und Rohstoffen. Ein Großteil der Lieferungen geht nach Westeuropa, das sich gegenwärtig intensiv darum bemüht, seine Abhängigkeit von den russischen Lieferungen zu verringern. Bei der Erschließung asiatischer Märkte steht Russland erst am Anfang.

Auch ein Ende der westlichen Sanktionen ist nicht absehbar. Der EU-Gipfel in Brüssel wird eine Aufhebung wohl von der vollständigen Umsetzung des Minsker Friedensabkommens machen. Auch die USA verfolgen diese Linie. Die EU wirft Russland vor, die Vereinbarungen nicht vollständig zu befolgen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte