Putin: Russlands Wirtschaft noch nicht auf sicherem Boden

Die russische Wirtschaft hat nach den Worten von Präsident Wladimir Putin noch nicht wieder richtig Fuß gefasst. Es sei zu früh, sich sicher zu fühlen, sagte Putin am Donnerstag vor Geschäftsleuten in Moskau.

Finanzminister Anton Siluanow hatte sich auf derselben Veranstaltung zuvor überzeugt gezeigt, dass die angeschlagene Wirtschaft das Schlimmste hinter sich habe. Das Bruttoinlandsprodukt sei im Jänner zwar um 1,5 Prozent gesunken. Es gebe aber Anzeichen, dass das Land in eine Phase der Stabilisierung eingetreten sei. Nach Putins Worten geben die Fundamentaldaten der russischen Wirtschaft aber noch keinen Anlass für ein sicheres Gefühl.

Die russische Wirtschaft leidet unter den Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise und unter dem niedrigen Ölpreis. Ihr Rückgrat ist nach wie vor der Export von Energie- und Rohstoffen. Ein Großteil der Lieferungen geht nach Westeuropa, das sich gegenwärtig intensiv darum bemüht, seine Abhängigkeit von den russischen Lieferungen zu verringern. Bei der Erschließung asiatischer Märkte steht Russland erst am Anfang.

Auch ein Ende der westlichen Sanktionen ist nicht absehbar. Der EU-Gipfel in Brüssel wird eine Aufhebung wohl von der vollständigen Umsetzung des Minsker Friedensabkommens machen. Auch die USA verfolgen diese Linie. Die EU wirft Russland vor, die Vereinbarungen nicht vollständig zu befolgen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch