Putin rief zu Konfliktlösung zwischen Israel und dem Iran auf

Moskau/Jerusalem (APA/dpa) - Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran hat der russische Präsident Wladimir Putin zu einer Lösung des Konflikts aufgerufen.Putin habe am Mittwoch mit seinem Sicherheitsrat über die neue Lage beraten, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow.

"Es wurde tiefe Besorgnis geäußert wegen dieser Entscheidung. Die Bedeutung des Dokuments wurde betont", zitierte die Agentur Interfax den Kremlsprecher. US-Präsident Donald Trump hatte tags zuvor den Ausstieg aus dem Vertrag von 2015 erklärt. Der Iran hatte sich damit verpflichtet, sein Atomprogramm weitgehend auf Eis zu legen. Im Gegenzug baute die UNO Sanktionen ab.

Im Gespräch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu sagte Putin am Mittwoch in Moskau, er wolle versuchen, dabei zu helfen.

Israel sieht in der iranischen Militärpräsenz im Bürgerkriegsland Syrien eine Bedrohung seiner Sicherheit. Am Dienstagabend waren bei einem mutmaßlich israelischen Raketenangriff in Syrien Berichten zufolge unter anderem mehrere Iraner getötet worden.

Netanyahu erhob bei seinem Besuch in Moskau schwere Vorwürfe gegen die Führung in Teheran. "Es ist schwer zu glauben, dass es 73 Jahre nach dem Holocaust bei uns im Nahen Osten ein Land gibt - den Iran - das offen dazu aufruft, den Staat Israel zu zerstören", sagte er. Netanyahu hatte zuvor gemeinsam mit Putin die Parade zum Sieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg auf dem Roten Platz angeschaut.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro